Der Weg zum Führerausweis



1. Nothelferkurs
Damit Sie zur Theorieprüfung zugelassen werden, brauchen Sie einen Nothelferausweis, der nicht älter als 6 Jahre ist. Den Nothelferausweis erwerben Sie in einem Nothelferkurs. Falls Sie nicht im Besitz eines gültigen Nothelferausweises sind, helfe ich Ihnen gerne weiter.

2. Theorie
Bevor Sie Ihren Lernfahrausweis erhalten, müssen Sie die Theorieprüfung bestehen. Die Theorie können Sie entweder mittels Buch und CD-ROM selbst erlernen oder Sie können einen Kurs besuchen. Die Anmeldung für die Prüfung erfolgt beim Strassenverkehrsamt. Ich helfe Ihnen gerne weiter.

3. Der praktische Fahrunterricht
Nach dem Bestehen der Theorieprüfung erhalten Sie den Lernfahrausweis. Mit diesem können Sie in Begleitung und mit dem blauen "L" selbst ein Fahrzeug lenken. Nehmen Sie doch mit mir Kontakt auf für Ihre erste Fahrstunde!

4. Der Verkehrskundeunterricht VKU
Für Lernende der Kategorien A, A1, B und B1 ist die Teilnahme an einem Kurs für Verkehrskunde obligatorisch. Ein Kurs dauert vier mal zwei Stunden und wird von einem Fahrlehrer erteilt. Nur wer die entsprechende Bestätigung eines Fahrlehrers hat, wird zur Führerprüfung zugelassen.

5. Die Führerprüfung
Wenn Sie prüfungsreif sind, melde ich Sie beim Strassenverkehrsamt zur Führerprüfung an. An der Führerprüfung beurteilt ein Experte des Strassenverkehrsamtes, ob Ihre Fähigkeiten als Lenker den Ansprüchen des Strassenverkehrs genügen. Wenn ja, erhalten Sie Ihren provisorischen Führerschein. Wenn nein, müssen Sie die Prüfung zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen. Haben Sie die Prüfung bestanden, dürfen Sie selbständig ein Auto führen. Der Führerschein wird allerdings erst provisorisch ausgestellt, bis Sie die obligatorische Weiterbildung der 2. Ausbildungsphase absolviert haben.

6. Führerausweis auf Probe / obligatorische Weiterbildung
Per 01.12.2005 sind die neuen gesetzlichen Bestimmungen über den Führerausweis auf Probe in Kraft getreten. Der erstmals erworbene Führerausweis wird neu auf Probe erteilt, wobei die Probezeit drei Jahre beträgt. Den unbefristeten Führerausweis erhält nur, wer an beiden vorgeschriebenen Weiterbildungen teilgenommen hat. Wird wegen einer Widerhandlung gegen die Verkehrsvorschriften der Führerausweis entzogen, so wird die Probezeit um ein Jahr verlängert. Mit der zweiten Verkehrswiderhandlung, welche zum Ausweisentzug führt, verfällt der Führerausweis auf Probe. Während der Probezeit muss die zweitägige obligatorische Weiterbildung absolviert werden. Ich empfehle den ersten Teil der Weiterbildung innerhalb der ersten sechs Monate nach Erwerb des Führerausweises zu besuchen. Ist die ganze Weiterbildung absolviert, wird der Führerausweis nach Ablauf der Befristung definitiv ausgestellt. Umgangssprachlich wird oft vom "grünen L" gesprochen, natürlich muss während der Probezeit das Fahrzeug nicht speziell gekennzeichnet werden!